
Kurzfassung: Der VW Käfer 1300 des Modelljahres 1968 ist eine zweitürige Limousine des Typs 11 mit luftgekühltem Vierzylinder-Boxermotor im Heck, Hinterradantrieb und Viergang-Schaltgetriebe. Die häufige Angabe „39 PS“ entspricht der rechnerischen Umrechnung von 29 kW; Volkswagen führte die Ausführung zeitgenössisch als 40-PS-Modell.
VW Käfer 1300, Modelljahr 1968
Der modernisierte 1300 war an höher angeordneten, kastenförmigen Stoßfängern, senkrecht stehenden Scheinwerfern sowie verkürzten Front- und Motorklappen zu erkennen. Für 1968 nennt Volkswagen serienmäßig Warnblinkanlage, beheizbare Heckscheibe, Rückfahrscheinwerfer und eine Fernverriegelung der außenliegenden Tankklappe. Neben dem Schaltgetriebe war eine dreistufige Halbautomatik mit Wandlerkupplung erhältlich; diese Ausführung besaß eine Schräglenker-Hinterachse.
Produktion: Für exakt den „VW Käfer 1300, Baujahr 1968, 29 kW“ ist in den frei zugänglichen Herstellerangaben keine separat ausgewiesene weltweite Jahresstückzahl auffindbar. Eine scheinexakte Zahl wäre daher nicht belastbar. Der Käfer wurde über alle Baujahre und Werke hinweg mehr als 21,5 Millionen Mal produziert. Die 1300-Limousine wurde in den Baureihen 1965–1967 und 1967–1973 angeboten; 1968 lag in der Hochphase der Käfer-Produktion.
Bestand in Deutschland: Eine aktuelle Sekundärauswertung der KBA-Bestandsstatistik nennt für die gesamte Modellreihe Volkswagen Käfer 55.733 zugelassene Fahrzeuge im Jahr 2026. Diese Zahl umfasst alle Baujahre, Motorisierungen und Karosserievarianten; sie darf nicht als Bestand speziell des 1968er 1300 interpretiert werden. Eine belastbare, öffentlich zugängliche Aufschlüsselung nur nach Baujahr 1968 und 29 kW wurde nicht gefunden. Zum Vergleich weist dieselbe Auswertung regional 54.733 Fahrzeuge zum Stichtag 1. Januar aus; die Abweichung beruht nach Anbieterangabe auf unterschiedlichen KBA-Berichtsständen.


